Darstellendes Spiel
Die neuen Kurse beginnen im März 2012 bei der VHS Leer. Die Termine werden bald veröffentlicht.
Diese Fortbildung ist eine TAG-Kooperation mit dem:
Niedersächsischen Landesamt für Lehrerbildung und
Schulentwicklung (NiLS)
und VHS Osnabrück
Diese
Weiterbildung ist eine Kooperation der TAG mit der VHS Osnabrück und dem Niedersächsisches Institut für
Lehrerbildung
Schulentwicklung (NiLS). Sie richtet sich an Lehrer/innen, die eine
kontinuierliche Theaterarbeit in ihrer Schule anbieten möchten
(AG-Bereich Ganztagsschule und Gymnasium Darstellendes Spiel Sek. I und
II). Weiterhin
richtet sich diese Fortbildung an Sozialpädagoen/innen,
Erzieher/innen und
andere Interessierte aus pädagogischen Berufen, die haupt-oder
ehrenamtlich
diese Ausbildung zur Anwendung nutzen möchten. Es geht um die
Vermittlung
künstlerischer und spielpädagogischer Fachkompetenzen
gleichermaßen. Aus diesem
Grunde bildet das Wissen und die Wirkungsweise von Theaterspiel die
Vorraussetzung für die pädagogische und künstlerische
Kompetenz.
Die drei Lernebenen sind: Pädagogische Kompetenz * künstlerische Kompetenz *
Leitungskompetenz
Darstellendes Spiel
Diese Fortbildung beinhaltet das Basiswissen, das
eine prozessorientierte Theaterarbeit mit Kindern und Jugendlichen ermöglicht. In
der Grundlagenarbeit werden geeignete Spiel- und theaterpädagogische Übungen
und Varianten eingesetzt, die methodisch auf den Prozess einer
Inszenierungsarbeit abzielen und letztlich das Verständnis von Bühnenpräsenz
trainiert. Dazu gehören Rollenflexibilität und ein handlungsfähiges
Repertoire, bestehend aus Stimme, Körper, Ausdruck und
Improvisationsfähigkeit.
Der 2. Teil der Fortbildung bezieht sich auf eine Inszenierungsarbeit am
praktischen Beispiel. Selber Theater spielen
in der theaterpädagogischen Tätigkeit eröffnet neue Perspektiven aus
persönlicher Bühnenerfahrung. Erst durch das eigene Erleben, z.B.
der Bühnenspannung, ist eine Theaterleitung in der Lage zu beurteilen, was
es für die jungen Spieler/innen bedeutet vor einem
Publikum aufzutreten.
Organisatorisches
Teilnehmerzahl:12 – 18
Kosten ca. 1500,00 €
Dauer:13
Wochenenden
Zeiten: Fr.
17.00 - 21.30 Uhr, Sa. 09.30-18.30 Uhr., So. 09.00 – 13.30 Uhr)
U.-Std.: 250 inkl. Abschlussaufführung
Ort: VHS Leer
Thomas Huhn
, Fachbereichsleiterin für Kulturelle
Bildung
Tel.: +49 491 92992 -28
Haneburgallee 8
26789 Leer
Zertifikation:
Den Teilnehmer/innen wird nach der
Fortbildung ein detailliertes Zertifikat mit den
Fortbildungsinhalten ausgestellt. Den Teilnehmer/innen, die eine
Lehrbefähigung für Darstellendes Spiel benötigen, wird eine anerkannte
Zertifikation vom Niedersächsischen Landesamt für Lehrerbildung und
Schulentwicklung (NiLS) bestätigt.
Die
Referenten: Gertrud Auge, Dr. Norbert Knitsch,
Rebekka Möller, Helga Freudenthal
Eine weitere Fortbildung beginnt im Herbst 2012 in Osnabrück
Anmeldung:
Angelika Schlößer
Fachbereichsleiterin für Kulturelle
Bildung
Volkshochschule der Stadt Osnabrück
Bergstr. 8, 49076 Osnabrück
Tel.:
0541/323-4406
Fax:
0541/323-4347
e-mail:
schloesser@vhs-osnabrueck.de
www.vha-os.de
Beobachten, Handeln, Verändern
14.01. und 11.2.2012
jewels 9.00 - 13.00 Uhr
Thierfelder / Knitsch
Ein Workshop für KlassenlehrerInnen aller Schulformen.
In jeder Schulklasse befinden sich Schüler, dessen
Lernfähigkeiten durch Entwicklungsstörungen
eingeschränkt oder gänzlich blockiert sind. Die Schüler
stehen sozusagen unter Dauerstress, der sich variantenreich psychisch
oder physisch äußert. Dazu gehören Verhaltensweisen von
sehr still über äußerst Unruhig bis hin zu aggressiven
Verhalten gegen sich selbst oder gegen andere. Es sind Kinder die
Schwierigkeiten haben, soziale und kommunikative Signale von anderen zu
erfassen. Es sind traurig, ängstliche oder sehr schüchterne
Schüler die mit emotionalen Störungen belastet sind sowie
solche mit traumatischen Erlebnissen, die sie nicht loslassen. Sie
fühlen sich als Pädagogen und Lehrkräfte gefordert, weil
Sie spüren, da stimmt etwas nicht und sind ratlos zugleich, denn
Sie wissen nicht so recht, was zu tun ist. Sie haben zu wenig
Kenntnisse im Umgang mit solchen Störungen, spüren aber, dass
eine gewöhnliche Interaktion und Ansprache zu diesen Schülern
wie gewohnt nicht möglich ist.
Der Workshop vermittelt Wissen über Störungsbilder bei
Kindern und Jugendlichen. Darüber resultiert die kommunikative
Kompetenz, die sich effektiverer im pädagogischen Zugang gestaltet
und einen Blick in die Perspektive des Schülers ermöglicht.
Das betrifft die verbale sowie die nonverbale Kommunikation: Die
pädagogische sowie persönliche Haltung zwischen Lernendem und
Lehrendem verändert sich. Elternkontakte und die Arbeit im
Netzwerk zwischen Eltern, Familienhilfe und Schule/Schüler lassen
sich einfacher bewältigen.
Vermittelt werden methodische und didaktische Kenntnisse durch:
- Simulation: Dramapädagogische Interventionsformen
- Störungsbilder in Theorie und Praxis
Persönliche reflektive Fragestellungen sind:
Was können diese Kinder eigentlich leisten?
Was muss ich über Störungsbilder wissen?
Allen SeminarteilnehmerInnen wird eine Teilnahmebescheinigung mit den Inhalten der Veranstaltung ausgestellt.
Vertiefungskurs
Eine Vertiefungsblock kann auf Wunsch angeboten werden.
Praxis Thierfelder
für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Dorotheenstr 137
22299 Hamburg (Winterhude)
Tel.: 040-636 755 88
Fax.: 040-636 755 89
mobil: 0176 48 66 66 89
E-Mail:
office@kjp-kunst.de
www.kjp-kunst.de
Leitungskompetenz
VHS Leer
20.1.-21.1. 2012
Dr. Norbert Knitsch
Wenn die Gruppe die Leitung übernimmt" - Leitungskompetenz in der
Pädagogik.
Ziel dieses Workshops ist es, den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern ungewöhnliche Arbeits- und Sichtweisen des psychodramatischen
Ansatzes näher zu bringen, die in der Arbeit mit sozial auffälligen Kindern und
Jugendlichen effizient und nachhaltig sind. Es werden beispielhaft Techniken und
Spielübungen vorgestellt, die ein Beobachten und Sichten von Auffälligkeiten
möglich machen. Gleichzeitig werden durch spielerische und künstlerische
Interaktionen aus der Theaterpädagogik als griffige Interventionen vorgestellt,
die aktuelle Fähigkeiten und verborgene Ressourcen sichtbar machen.
Im
Kontext dazu stellt sich immer wieder die Frage nach der „Leitungskompetenz“,
denn die Dynamik einer Gruppe folgt anderen Gesetzen. Mit welchen Methoden lässt
sich eine Gruppe aktivieren? Traue ich mich überhaupt Autorität zu sein? Was
hindert mich am Einschreiten? Woher bekomme ich neue Kraft? Wie steuere ich
negativen Stimmungen entgegen, setze sie sogar nutzbar um? Anhand verschiedener
Leitfragen zur Selbst- und Teamreflexion wird eine Positionierung der
theaterpraktischen Anleitung
vorgenommen.
Interessenten:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
aus Schule, Kinder und Jugendpsychiatrie, Strafvollzug, Kindergarten, aber auch
Kolleginnen und Kollegen, die in der offenen Kinder- und Jugendarbeit tätig
sind.
Anmeldung
bei:
Thomas Huhn
Fachbereichsleiter
Tel.: +49 491 92992 -28
Fax:
+49 491 92992 -10
Volkshochschule für die Stadt und den Kreis Leer e.
V.
Haneburgallee 8
26789 Leer
Präsent sein,
mit Körper, Stimme und allen Sinnen in Beruf und Alltag
27.-28.1.2012
Dr. Norbert Knitsch
Es ist von entscheidender Relevanz wie ich mich zeige, gebe und
letztlich mit allen Sinnen und jeder Körperzelle in Bewegung bringe. Unser
Körper spricht und eine innere Haltung wird sichtbar noch bevor der Kopf sich
einschaltet und versucht, die Kontrolle zu behalten. In diesem Seminar werden
wir szenisch erforschen, entdecken und sichtbar werden lassen, wo der
persönliche Schlüssel liegt, um mit Gestik, Gestus, Stimme und Mimik zu einer
authentischen inneren und letztlich äußeren Haltung zu gelangen. Mit Übungen aus
dem Theater (Schauspiel) werden sich neue und breite Wege eröffnen, und dies mit
Spaß, denn - nur mit Motivation bringen wir uns in Bewegung
Anmeldung bei: Frau Marion
Beier
Weiterbildung für Frauen und Ältere, Weiterbildung für kaufmännische
Berufe
Zimmer 312
Tel.: 05 41/323 – 42
40
beiervhs-osnabrueck.de
Theaterpädagogik mit sozial auffälligen Kindern und Jugendlichen
Jugendamt Halle
31.5. - 1.06.2012
und
8.-9.10.2012
Dr. Norbert Knitsch
Dieses Seminar richtet sich an Interessierte, die das Theaterspiel als Methode
in der Arbeit mit sozial - und psychisch Auffälligen Kindern und Jugendlichen
kennen lernen möchten. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine
Form des Theaterspiels näher zu bringen, die in der Arbeit mit dieser Zielgruppe
effizient und nachhaltig ist. Es werden beispielhaft Spielübungen vorgestellt,
die ein Beobachten und Sichten von Auffälligkeiten möglich machen. Gleichzeitig
werden durch spielerische und künstlerische Interaktionen des Theaterspiels
aktuelle Fähigkeiten und verborgene Ressourcen
sichtbar.
Kontakt:
Beate Kletschka
Landesverwaltungsamt
Abt.
6, Landesjugendamt
Referat 602
Ernst- Kamieth-Str.2
06112
Halle
Telefon : 0345 5141647
Fax: 0345 5141719
Regie übernehmen- Leitungskompetenz erweitern
Wer mit Gruppen oder Einzelpersonen zu
tun hat, sie unterrichtet, beaufsichtigt oder betreut, übernimmt
eine Leitungsfunktion, dessen wesentliche Faktoren ein gutes Fachwissen
und ein sicherer Umgang mit Konfliktsituationen bedeuten. Oft arbeitet
eine Leitung verbissen an Lösungsmöglichkeiten und merkt
dabei nicht, dass sie längst Teil des Konfliktes geworden ist.
Leitung und Führung bedeuten, Verantwortung zu übernehmen und
Autorität (nicht autoritär) zu sein. Ausgehend von der These,
dass die Leitung "Auge und Ohr" einer Firma, Abteilung oder Gruppe ist,
werden unterschiedliche Grundlagenkenntnisse als berufliche Erweiterung
des persönlichen Handlungsrepertoires vermittelt.
Mit Techniken aus dem psychodramatischen Spiel und dem Schauspiel,
lassen sich effiziente Möglichkeiten erarbeiten, um eine
authentische Haltung und Präsenz einnehmen zu können.
Inhalte des Seminars sind:
- Grundlagen eines Konflikts/Das dramatische Dreieck
- Rollensoziogramm, Rollendefinition
- Ästhetische Kommunikation / Arbeit mit Objekten
- Statusübungen
Leitung: Alexander Darányi
Referent: Dr. Norbert Knitsch, Rhauderfehn
Beginn: Mi., 27.06.2012, 10.30 Uhr
Ende: Fr., 29.06.2012, 15.30 Uhr
Gebühr: 175,00 Euro
(einschließlich Unterkunft und Verpflegung)
Historisch-Ökologische Bildungsstätte
Spillmannsweg 30
26871 Papenburg
Telefon Durchwahl: 04961 / 9788-28
Telefon Zentrale: 04961 / 9788-0